In der Neuen Zürcher Zeitung am 29.6.19 erschienenes Interview von Rabea Zühlke mit Markus Müller: „Coaching in der Natur.“

Die Frage „Ist das nicht deprimierend: Egal, was ich tue, ich kann es kaum beeinflussen?“ machte mir nochmal eine gewisse Selbstverständlichkeit deutlich, mit der wir Menschen unsere Überheblichkeit erkennen lassen, nicht nur gegen einander, sonder auch gegenüber der Natur: Kontrollillusion. 

Wir glauben jegliches Geschehen kontrollieren zu können, gleichzeitig verlieren wir immer mehr die Fähigkeit der Selbstbeherrschung.

Im Kern steht die bereitwillig akzeptierte Bedeutung von Wettbewerb und Konkurrenz, denen wir uns zu stellen haben. Die Vorstellung ist, sich im Markt durchzusetzen, die Kontrolle zu übernehmen und das weitere Geschehen eigenständig zu bestimmen. 

Wenn wir uns von dieser Kontrollillusion freimachen könnten und akzeptieren, dass nicht alles beeinflussbar ist, dann wären unterschiedliche Interessen und daraus resultierende Konflikte akzeptierbar. Wir könnten (trotzdem) Beziehung eingehen und gemeinsam die nächsten Schritte gehen … am besten in der Natur. 

Der Berg weiß das. Alle, die sich regelmäßig und bewusst auf die Natur einlassen, auch. 

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